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MARILIM – Aquatic Research and Investigations (http://www.marilim.de)

Offshore Ingenieurgesellschaft  (http://www.conrad-hansen.de)

Company for Environment and Coast (http://www.iczm.de)

 

 

Was ist Marikultur?

 

Unter Marikultur wird hier die offshore Kultivierung von marinen Organismen verstanden (keine marine Aquakultur)

Eine Grundvoraussetzung ist die natürliche Ansiedlung oder das Ausbringen von Brut auf anthropogen geschaffenen Strukturen

Wachstum findet auf natürliche Weise statt, ein Zufüttern wird nicht vorgenommen ebenso werden keine Hygienemaßnahmen durchgeführt

Nahrungsaufnahme und Exkrementabführen finden auf natürlich Weise statt

 

Wer kann kultiviert werden?

 

Folgende Spezies sind von ökologischem und ökonomischem Interesse:

Macroalgen: Laminaria und Palmaria als Nahrungsmittel, in der Textil- und Farbenindustrie sowie in der kosmetischen und pharmakologischen Industrie

Miesmuscheln: als Nahrungsmittel

Austern: als Nahrungsmittel

Schwämme: Pharmaindustrie

Hummer: Aufstockung stark dezimierter Bestände

In anderen Regionen der Welt sind ebenso andere Spezies denkbar

 

Wie funktioniert das System?

 

 

 

Die Funktionalität der Trägerstrukturen für die Windturbinen darf selbstverständlich nicht eingeschränkt sein, kann aber so ausgebaut werden, dass eine Co-Nutzung möglich ist

 

Warum Offshore Marikultur?

 

 

 

Im Gegensatz zur hochtechnisierten landgestützten Aquakultur, die hauptsächlich nur wenige Edelfische unter komplett sterilen Bedingung produziert, kann die offshore Marikultur auf völlig natürlicher Weise eine große Menge an Biomasse produzieren, ohne die Umwelt zu belasten und ohne jegliche chemische Zusatzstoffe oder Fütterung auskommen

Dies ist besonders für Entwicklungsländer interessant um zu einer Lösung ihrer Energie- und Nahrungsmittelprobleme beizutragen

Die Kosten für den Windpark- sowie für den Marikulturbetreiber können durch CO-Nutzung reduziert werden: eine typische „Win-Win“ Situation

 

Welche Risiken können auftreten?

 

Die Risiken sind ähnlich wie die für die Windkraft, extreme Umweltereignisse können die komplette Anlage zerstören

Die Besiedlung und Nahrungsaufnahme unterliegen den natürlichen Bedingungen und können nicht beeinflusst werden.

Die Zugänglichkeit ist nicht immer gewährleistet, da wetterabhängig

 

 

 

 

 

 

 

 

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